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Ist Ostern nur für Kinder?
Ich sage Nein!
Es sind Feiertage, die man mit seiner Familie, seinen Freunden
oder seinen
Liebsten verbringt.
Das Wichtigste ist das Zusammensein.
Hier nun die schönsten Bräuche, die ich auch
selbst kenne, und die auch für
Erwachsene sind.
*Die Ostereier
Ostereier zu färben, zu verstecken, zu suchen und
danach zu vernaschen ist
ein weit verbreiteter Brauch. Das Ei ist das Symbol des
Lebens, der
Fruchtbarkeit und der Erneuerung. Seit dem 12. Jahrhundert
ist der
Ostersamstag der Tag, an dem die Ostereier gefärbt
werden. Am Ostersonntag
dürfen dann Groß und Klein die versteckten Eier
suchen, je nach
Schwierigkeitsgrad *smile*.
*Der Osterhase
Wusstest du, dass der Hase das Tier der Liebesgöttin
Aphrodite sowie der
germanischen Erdgöttin Holda ist. Er ist nicht nur
Götterbote, sondern steht
wie das Ei für Leben und Fruchtbarkeit. Jeder kennt
den Osterhase als
Überbringer der Ostereier. Doch nicht immer war das
so. Dazu gibt es noch
einige Sagen, warum ausgerechnet der Osterhase die Eier
bringt. Bis zum 16.
Jahrhundert wurden nämlich die Ostereier von verschiedenen
Tieren gebracht,
zum Beispiel vom Fuchs, Hahn oder Storch. Eine Erklärung
für den Osterhasen
ist, dass im Frühjahr die Hasen ihre Jungen bekommen
und diese vermehrt zur
Futtersuche in die Dörfer und Gärten kommen. Aufgrund
dieses natürlichen
Verhaltens sich in der Nähe der Menschen aufzuhalten,
hat sich
wahrscheinlich die Geschichte der Ostereier entwickelt.
Auch der Termin des
Osterfestes lässt einen Bezug zum Osterhasen zu ( das
Fest wird am ersten
Sonntag des Frühlingsvollmondes gefeiert und der Hase
gilt als Mondtier).
Eine weitere Erklärung ist eine versehene Umbildung
von dem Osterlamm. Es
ist ebenfalls überliefert, das der Gründonnerstag
als Zahlungs- und
Zinstermin für Schulden galt. Die Gläubiger zahlten
oft mit Eiern und Hasen,
bei Bezahlung seiner Schulden ist er ein freier Mann und
dieser wird mit
einem Hasen verglichen.
*Der Osterspaziergang
Beim Osterspaziergang wird nach der langen und kalten Winterzeit
der
Frühling und das Wiederblühen- und Wachsen der
Natur begrüßt. Zelebriert
wird es bis heute, aber nicht bei allen Familien. Das Schöne
ist, dass die
gesamte Familie zusammenkommt.
*Das Osterfeuer
Ein alter Brauch ist das Abbrennen eines Osterfeuers in
der Nacht von
Ostersamstag auf Ostersonntag und in der folgenden Nacht.
Auf einen Haufen
werden Holz und Zweige gesammelt und meistens gibt es in
der Mitte des
Haufens eine Strohpuppe. Das Osterfeuer soll den Winter,
böse Hexen sowie
Geister vertreiben. Im Schein des Osterfeuers soll der Mensch
vor
Krankheiten und Unheil bewahrt werden, deswegen werden die
Osterfeuer meist
auf einem Hügel aufgebaut.
Dir mein lieber Leser ein schönes und entspanntes
Osterfest,
Deine Scarlett
Bis Ostern versteckt der Escort-Osterhase täglich
mindestens ein Ei
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