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Ein Osterspaziergang






Ein Osterspaziergang

Lange hatten wir uns nicht mehr gesehen. Nun endlich haben wir uns wieder einmal Zeit füreinander genommen. Für den Abend planen wir einen Ausflug in ein mittelalterliches Schloss, wo erotische Geschichten aus 1001 Nacht gelesen werden. Aber vorher wollen wir uns noch einen ausgiebigen Spaziergang gönnen. Das Wetter ist zauberhaft und die Frühlingsgefühle lassen sich kaum im Zaum halten.
Wir schlendern verschlungene Waldwege entlang, reden lange und lachen viel. Wir merken gar nicht, wie die Zeit verstreicht und wie tief wir in den Wald vordringen. Es begegnen uns zunehmend weniger Menschen.
Ein Eichelhäher kündigt uns mit schrillen Geschrei an, ansonsten hören wir nur noch das Knistern und Knacken des Waldes in der Sonne.
Wir setzen uns zu einer kurzen Rast auf eine Bank am Wegesrand. Aneinandergekuschelt genießen wir die frühlingshafte Wärme, als Du auf einmal meinst, Du würdest etwas verstecken, ich solle mich nicht umdrehen. Ich tat wie gesagt. Nach einigen Minuten tauchst Du wieder auf. Erstaunlich leise hattest Du Dich auf dem Waldboden bewegt. Mit kindlicher Neugier und ebensolchem Eifer begebe ich mich auf die Suche danach, was der Osterhase wohl für mich versteckt hat. Ich suche lange...sehr lange...
Du schleichst nun schon hinter mir her und neckst mich. Langsam glaube ich nicht mehr an den Osterhasen. Doch auf einmal sehe ich ein Aufblitzen in den Zweigen, ein goldenes Glitzern. Ich recke mich weit, um ein wunderschönes Schmuckstück vom Baum zu pflücken. Dabei erhasche ich einen Blick darauf, wie lüstern Du mich ansiehst. Musterst meine Brüste, wanderst mit Deinen Augen meine Taille hinab, verweilst an meinem Po. Mein Anblick macht Dich an, ich spüre Deine Lust.
Ich schenke Dir einige heiße Küsse.
Jetzt möchte ich etwas für Dich verstecken.
Ich bitte Dich, die Augen zu schließen und nach fünf Minuten sollst Du anfangen, zu suchen.
Du beginnst langsam in die Richtung zu gehen, in die ich verschwunden bin. Du musst nicht lange suchen, bis Du Dein Ostergeschenk siehst. Da, hinter einem umgefallen Baum liege ich, in meinen Mantel gewickelt, auf einem Moosbett. Du strahlst. Dein Sch*** regt sich sofort.
Aber Du bist noch nicht am Ziel.
Du darfst es noch auspacken.
Du öffnest meinen Mantel.
Ich bin... vollkommen nackt. Lediglich eine goldene Kette schmückt mich. Und heiß bin ich, heiß auf DICH.
Ich sehe die Wölbung Deines geilen, harten Sch***.
Ich greife zwischen Deine Beine und massiere ihn. Du kannst Dir ein Stöhnen nicht verkneifen. Du kniest Dich über mich, presst Deinen Körper fest an meine nackte Haut. Du küsst meinen Hals, meine Brüste, meine Flanken, wanderst mit Deinen Lippen bis an die Innenseite meiner Oberschenkel. Du riechst meine Lust, kostest sie.
Du hältst es nicht mehr aus, drückst mich auf das Moos.
Du öffnest Deine Hose, dringst ein in meine feuchte Wärme.
Feste Stöße.
Mein Körper ist gefügig.
Rhythmisch bewegen wir uns, vereint. Wir können, wollen unsere Lust nicht weiter zügeln. Unter lautem Stöhnen entlädst Du Deinen Saft.
Wir sinken auf das Moos, langsam beruhigen sich unsere Herzen. Als die Schatten länger werden, machen wir uns auf den Rückweg.
Ich Schloss angekommen stillen wir erst einmal unseren Bärenhunger. Bewegung an der frischen Luft macht ja bekanntlich hungrig. ;-)
Am Abend genießen wir die Märchen. Hin und wieder lächeln wir uns verschmitzt an und denken an unser eigenes Märchen aus 1001 Nacht, unseren heutigen Osterspaziergang der etwas anderen Art.

Deine Zoë


 


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