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Interessantes rund um das Ei
Ich habe mich auf die Suche nach Wissenswertem über
das Ei begeben. Diese, zum Teil recht erstaunlichen Sachen
sind dabei herausgekommen:
Der Deutsche verzehrt im Durchschnitt rund 225 Eier im
Jahr.
Die wilden Vorfahren unserer Haushühner leben in Thailand
bzw. Vietnam. Dort wurde vor über 8000 Jahren die Unterart
des Bankivahuhnes erstmals vom Menschen gezüchtet.
Damit ist das Huhn eines der ältesten Haustiere.
Zu jener Zeit wurden die Hühner hauptsächlich
für den Hahnenkampf gehalten. Es wurde besonders auf
die Körpergröße geachtet, deswegen sind
auch die heutigen Haushühner größer als
ihre wilden Verwandten.
Am längsten über seinen Eiern brütet der
Kiwi, das neuseeländische Wappentier. Ganze 75 Tage
lang! Und noch dazu: das Brüten ist ausschließlich
Männersache! Das nenne ich Emanzipation. ;-)
Relativ bekannt ist wohl, dass der Strauß die größten
Eier legt. Bis zu 18 cm lang ist es und wiegt fast 1800
Gramm. Nicht schlecht, oder? Aber gut, als der vor 400 Jahren
ausgestorbene Madagaskar-Riesenstrauß noch lebte,
war das nichts, denn dieser legte vermutlich bis zu 12 Kilogramm
schwere Eier!
Die Schale des Hühnereis besteht aus Kalk und sie
hat Poren, wodurch das Küken atmet. Das ist faszinierend,
oder? Das Küken atmet durch die Schale!
Wir fragen uns doch manchmal, woran es liegt, dass es weiße
und braune Eier gibt...
Tja...das ist genetisch bedingt. Reinrassige Hühner
mit weißen Federn und weißen Ohrlappen legen
meist weiße Eier. Die braunen kommen von den Hühnern
mit roten Federn und Ohrlappen.
Und warum sollte man noch gleich sein Frühstücksei
nicht mit einem Silberlöffel essen?
Im Eiklar wird beim Kochen Schwefelwasserstoff freigesetzt,
der sich mit dem Silber zu Silbersulfid verbinden kann.
Daher kommt die Schwarzfärbung des Löffels, und
auch das Ei kann dann einen merkwürdigen metallischen
Geschmack bekommen.
Man kann die Frische des Eis durch einen einfachen Test
feststellen. Man gibt es in ein Glas mit Wasser. Wenn es
am Boden liegt, ist es am frischsten. Je weiter es sich
aufstellt, desto älter ist es. Wenn es bereits schwimmt,
dann solltest Du es schnellstens wegwerfen. Dieser Effekt
kommt daher, dass im Laufe der Zeit, Wasser aus dem Inneren
des Eis durch die Schale verdunstet und sich so eine immer
größer werdende Luftblase bildet.
Falls es Dich interessiert: dem Aufdruck auf jedem Ei kann
man entnehmen, wie es gehalten wurde.
Die 0 steht für Bio-Eier. Das bedeutet Freilandhaltung
mit Futter aus ökologischen Landbau.
Die 1 steht für Freilandhaltung.
Die 2 steht für Bodenhaltung.
Die 3 steht für Käfighaltung in Legebatterien.
*grusel*
Und zu guter Letzt, aber das weiß doch jedes Kind:
Wie erkenne ich, ob das Ei gekocht ist, oder nicht?
Ja genau, ich drehe es. Wenn es sich leicht drehen lässt,
ist es bereits gekocht.
Nun, da Du so viel über das Ei weißt, wünsche
ich Dir ein genussvolles Osterei-Essen.
Deine Zoë
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