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Hase


Tabea








Hallo lieber Leser,

so ein Hase ist schon ein possierliches Tierchen. So schön flauschig. Das süße Puschelschwänzchen und die niedlichen Ohren, die es ja ein vielen verschiedenen Ausführungen gibt. Große Löffel, kleine Löffel, aber am Besten finde ich die hängende Variante. Ganz zu schweigen von ihren putzigen Näschen, die immer in Bewegung sind. Immer am Schnüffeln, neugierig suchend. Und die beiden Schneidezähne, die man sieht wenn sie an etwas nagen. Hach. Ich glaube, als Hase geht es einem gar nicht so schlecht. Wenn ich mir vorstelle in einen Hasenkörper zu springen, würde ich den lieben langen Tag umherhoppeln dürfen, gestreichelt werden, wenn ich müde bin einfach schlafen und wenn ich hungrig bin mir aus dem für mich bereitgestellten Menü aus Grün, Trockenfutter und Obst die besten Dinge herausangeln.

Aber zurück zur Realität: Die Tochter einer Freundin erzählte mir letztes Jahr, dass der Osterhase ihr ein Spielzeug für den Garten geschenkt hatte und die Schneeschaufel hinter sich herzog um seine Spuren im Schnee zu verwischen. Und vor die Türe hat er auch etwas gestellt. Und in der Wohnung waren wohl hier und dort ein paar bunte Ostereier versteckt.
Aber wie kann so ein kleines Tierchen denn bitte die ganzen Ostereier bemalen, Geschenke verpacken und dann auch noch bei jedem Kind verstecken? Ich bin ja der Meinung, dass uns da jemand einen Bären aufgebunden hat.

Aber warum sollte man sich nicht auch als Erwachsener nochmal auf so einen so süßen Brauch einlassen?! In jedem von uns steckt doch eigentlich noch ein Kind oder?

In diesem Sinne wünsche ich dir, mein lieber Leser viel Spaß beim Eier suchen!

Deine Tabea

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