|
"
lieber guter Weihnachtsmann
...schau mich nicht so böse an,
stecke Deine Rute ein,
ich will auch immer artig sein"
Gestern war ich einem großen Kaufhaus in Leipzig
unterwegs, um noch nach ein paar Dingen für Weihnachten
zu suchen. Es war schon etwas später und es gab dort
einen Weihnachtsmann, der für die Kinder da war und
sie, nachdem sie Gedichte oder Sprüche aufgesagt und
auf seinem Schoß gesessen hatten, mit ein paar kleinen
Geschenken überraschte, die sie sich aus einem großen
Sack nehmen durften.
Ich beobachtete ihn eine Weile bei seiner Arbeit und fand,
dass er für einen Weihnachtsmannburschen recht interessant
aussah. In seiner schönen Weihnachtsmannrobe hinterließ
er bei mir einen nachhaltigen Eindruck. Eine gewisse Zeit
später, nachdem ich meine Einkäufe erledigt hatte,
schaute ich daher wieder bei ihm vorbei. Er brachte gerade
die letzten beiden Kinder zum Strahlen.
Dann schien er Feierabend zu haben, es war 19 Uhr und ich
dachte mir, ich gehe mal rüber zu ihm. Zwar war ich
etwas unsicher, wie ich es anstellen sollte, doch ich dachte
mir, meinen Wunsch, mich auch mal auf des Weihnachtsmanns
Schoß zu setzen und mir etwas zu wünschen, kann
er bestimmt nicht ausschlagen. *smile*
Also gedacht- getan.
Er lächelte freundlich und ich konnte unter seiner
Weihnachtsmannrobe einen jungen Mann erkennen, der sehr
ansehnlich aussah- seine Augen, versteckt unter dem weißen
Haar und seiner Kapuze schauten mich neugierig an. Ich fühlte
mich irgendwie glücklich. Als ich auf seinem Schoß
saß und ihm ins Ohr flüsterte, dass ich mir auch
etwas besonderes zu Weihnachten wünsche, tat ich das
mit einem Hauch von prickelnder Spannung, so dass ich bemerkte,
dass sich unter seinem Mantel etwas regte
was nur ICH
bemerkte und seine Wangen glühten
oh, wie war
ihm das peinlich. *smile*
Er fragte mich nach meinem Weihnachtswunsch und grinste
mich dabei an. Kurzentschlossen fragte ich ihn, ob er nach
seinem Job schon etwas vor habe und vielleicht Lust hätte,
mit mir noch in einem Café Glühwein zu trinken.
Er willigte ein und kurze Zeit später landeten wir
in einem gemütlichen ein Café in der Nähe
um uns einen warmen Glühwein zu genehmigen.
Wir genossen die Zeit miteinander, schwatzten ein wenig
über das Leben und ließen unsere Hände neugierig,
zärtlich auf Erkundungstour gehen.
Ein Kuss auf das Ohrläppchen, eine streichelnde Hand
über die Wange, ein verschüchterter Blick, eine
Hand, die sich auf das Knie legte und sanft aber gezielt
weiter hinauf glitt
heimlich unter dem Tisch
wieder ein Kuss auf meinen Nacken, wir konnten unsere Finger
nicht voneinander lassen
eine leichte prickelnde Erotik,
die uns zwei Fremde in den Bann der Lüste zog.
Es war ein knisterndes Feuer
einen Abend lang, der
Glühwein bescherte uns rote Wangen und auch ein bisschen
das das Fremde und Aufregende gab diesem Abend die nötige
Prise Würze
Liebe Adventsgrüße & Küsse
Elissa
> nach oben
|