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13. Dezember 2008



Weihnachtskalender:


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*** Weihnachten in aller Welt ***

*Australien und Neuseeland

Im Gegensatz zu uns den Deutschen, feiern die Menschen in Australien und
Neuseeland mitten im Sommer ihr Weihnachtsfest. Die Bräuche sind denen in
Großbritannien und Nordamerika sehr ähnlich. Das heißt, man sieht dort
verkleidete Weihnachtsmänner in dieser Hitze und winterlich dekorierte
Häuser. Die Kinder glauben an den Weihnachtsmann, der durch den Kamin
Geschenke und Süßigkeiten mitbringt. Am Heiligabend werden in zahlreichen
Städten Weihnachtslieder bei Kerzenschein gesungen. Am 25. Dezember nach den
typisch britischen Truthahnessen und Plumpudding wird eine Grillparty am
Strand veranstaltet.

*Großbritannien und Irland

Die Türrahmen sind mit Mistelzweigen geschmückt, und wer darunter steht darf
geküsst werden *smile*. Die Bescherung erfolgt in der Nacht vom Heiligabend
( Christmas Eve ) zum 25. Dezember. Father Christmas verteilt die Geschenke
in die aufgehängte Weihnachtsstrümpfe. Zum Weihnachtsessen gibt es
traditionell gefüllten Truthahn und Plumpudding. Im Raum gibt es sehr
geschmückte Tannenbäume und es wird mit Freunden und Familie gefeiert.

*Frankreich

Ein großer Festschmaus findet am Heiligabend statt. Es werden: Austern,
Pastete, Schnecken, Gänsebraten, Truthahn mit Kastanienfüllung, eine
Käseplatte und Dessert wird serviert. Zur Feier des Tages trinkt man einen
edlen Champagner. Am 25. Dezember bringt der Weihnachtsmann die Geschenke,
die er in die vor die Tür bereit gestellten Schuhe legt. Er trägt ein rotes
Gewand mit einer Zipfelmütze und die Geschenke hat er nicht in einem Sack,
sondern in einem Korb, Hotte, auf dem Rücken. In Ostfrankreich, besonders im
Elsass und Lothringen, kommt der Nikolaus in Begleitung seines schwarz
gekleideten Helfers Père Fouettard.

*Griechenland

Am 24. Dezember ziehen die Kinder mit Glocken und Trommeln durch die Straßen
und singen. Dafür bekommen sie Süßigkeiten und kleine Geschenke. Der 24.
Dezember ist ein Fastentag, daher gibt es nur Mandeln, Nüsse, Rosinen und
getrocknete Feigen zum Abendessen. 12 Nächte lang werden dann
Weihnachtsfeuer zum Schutz vor Kobolden entfacht. Die Bescherung erfolgt
erst am 1. Januar, dann legt der heilige Vassilios, der Heilige des Lernens,
den Kindern Geschenke vor das Bett. Zur Feier des Tages gibt es einen
Kuchen, in den eine Goldmünze eingebacken ist, wer sie findet, dem soll sie
ein glückliches Jahr bevorstehen. Der Höhepunkt des Weihnachtsfestes ist
Epiphania am 6. Januar.

*Brasilien

Da es in Brasilien zur Weihnachtszeit heiß ist, wird alles mit Blumen
geschmückt. Die Weihnachtsbäume sind Pinien oder Palmen. Die Nacht von
Bethlehem wird überall in den Kirchen und Schulen, aber auch an öffentlichen
Plätzen aufgeführt. Das brasilianische Weihnachtsmahl besteht aus Truthahn,
Schinken, Reis und Gemüse. Die Bescherung erfolgt nach Mitternacht, wenn die
Heilige Messe vorüber ist.

Viele Küsse, deine Scarlett

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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