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22. Dezember 2008

 


Weihnachtskalender:


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Unsere Weihnachtsbräuche

*** Der Adventskalender

Der 1. Adventskalender wurde 1904 bei der Münchner Lithographischen
Kunstanstalt verlegt. Die Idee ist der Mutter von Gerhard Lang, einem der
Firmenbegründer, zu verdanken. Als kleiner Junge quengelte er herum, wann
denn endlich Weihnachten wäre… So wie wir sicherlich alle als Kinder waren…
die Mutter nahm kleine Schachteln und nummerierte diese, und legte in jede
Schachtel ein kleines Plätzchen hinein. Jeden Tag konnte nun der kleine
Junge eine Schachtel öffnen und sich auf ein Leckerei freuen.

*** Christbaumschmuck

Die städtischen Handwerkszünfte waren die Ersten, die zu Weihnachten
geschmückte Bäume im Haus aufstellten. 1570 wird in der Bremer Chronik ein "
Dattelbäumchen " erwähnt, dies war eine kleine Tanne, die mit Äpfeln Nüssen,
Süßigkeiten und Papierschmuck dekoriert war. Sie wurde für die Kinder der
Mitglieder im Zunfthaus aufgestellt, die zu Weihnachten die Naschereien von
den Zweigen ernten und aufessen durften. Äpfel gehörten zum
Weihnachtsschmuck dazu.

*** Christkind und Weihnachtsmann

Das Christkind teilt sich heute die Arbeit mit dem Weihnachtsmann. Beide
bringen Geschenke, allerdings gibt es eine Gebietsaufteilung. Das Christkind
besucht die Kinder in Österreich, der Schweiz und im Süden Deutschlands,
während der Weihnachtsmann den Norden bereist. Eine Bescherung am Heiligen
Abend gab es im Mittelalter noch nicht, da brachte der Heilige Nikolaus den
braven Kindern am Nikolaustag ein paar Kleinigkeiten. Martin Luther wollte
die katholische Heiligenverehrung abschaffen. Aber die Bevölkerung wollte
auf den geliebten Nikolaustag nicht verzichten. Also erfand Martin Luther
das Christkind. Es wurde mit der Zeit immer populärer: ein Engelchen, was
den Kindern die Geschenke am Heiligabend bringt. Den Weihnachtsmann
verdanken wir der Tatsache, dass sich das Christkind nicht überall gegen den
Nikolaus durchsetzen konnte. In den Niederlanden gibt es das Christkind
nicht. Der Nikolaus wurde von den niederländischen Auswanderern nach Amerika
exportiert. Und dort gab es eine Vermischung mit der Figur des Väterchen
Frost zu einer neuen Figur. Die berühmte amerikanische Getränkemarke-
Kampagne prägte in den 1930 er- Jahre die Kleidung des Weihnachtsmannes (
rot mit weißem Fellbesatz ).

*** Christstollen

In Österreich gilt die Christstollen als Inbegriff des Weihnachtsgebäck. Der längliche Laib soll das Christkind darstellen, der Puderzuckerüberzug die
weiße Windel, in die es eingewickelt ist. Es gibt sehr viele Rezepte für die
Stollen. Stollen gab es in guten wie in schlechten Zeiten, das kann man der
Zutatenliste entnehmen.

*** Lebkuchen und Pfefferkuchen

Ganz typisch gehören Lebkuchen zum Weihnachtsfest dazu. Die ersten
lebkuchenartigen Gebäcke entstanden im belgischen Dinant. Das Rezept soll im
15. Jahrhundert durch belgische Einwanderer nach Aachen gelangt sein, wo sie
als Aachener Printen einen Weltruhm erlangten. Die Herkunft des Wortes "
Lebkuchen" ist unklar ( lat. Libum- Fladen, oder vom germanischen Wort Laib
). Da Gewürze damals sehr teuer waren, sparte man dafür zur Weihnachtszeit
nicht. Fremdländische Gewürze wurden als " Pfeffer" bezeichnet, deswegen
hieß der Pfefferkuchen so.

*** Der Weihnachtsbaum

Der Weihnachtsbaum ist das beliebteste Symbol zur Weihnachtszeit. Der Brauch
ist etwa 400 Jahre alt und einer der jüngsten Bräuche. Bevor der Baum
eingeführt wurde, dekorierte man die Zimmer mit immergrünen Zweigen. Heute
stellt man verschiedene Tannen, Fichten oder Föhren als Weihnachtsbaum auf.
Die Bäume werden traditionell mit echten Kerzen, Figuren aus Holz, Äpfeln,
Nüssen, Lebkuchen,… geschmückt.

Alles Liebe deine Scarlett




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