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9. Dezember 2009

 


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Ein Wintertag im hohen Norden

Um meinen Kopf frei zu bekommen, habe ich beschlossen, einige Tage in der winterlichen Kälte und Kargheit des schwedischen Gebirges zu verbringen. Und hier stehe ich nun, am Ende des dritten Tages meiner einzigen geplanten Aktivität, einem Skikurs. Ich wollte endlich diesen lange schon erwogenen Schritt tun und Ski laufen lernen. Der Tag war anstrengend, aber auch früchtetragend, der Skilehrer hat sich sehr geduldig mit mir gezeigt und langsam bekomme ich ein gutes Gefühl für diese Bretter an meinen Füßen.

Wie ich nun die letzten Male für heute die Pisten strapaziere, werde ich ein wenig unkonzentriert, denn schon seit längerem fällst Du mir auf, wie Du immer mal wieder am Rand oder am Fuße der Pisten auftauchst. Ich schäme mich ein wenig meiner noch immer auftauchenden Unbeholfenheit, doch Du lächelst mir aufmunternd zu. Gut siehst Du aus, in Deiner Skiausrüstung und so manch missglückten Bremsversuch habe ich meinem auf Dir haftenden Blick zu verdanken.

Als ich schließlich die Skier von meinen Füßen schnalle, tauchst Du wie aus dem Nichts auf und beugst Dich zu mir herunter. Ob Du mich zu einem Glögg einladen darfst. Nichts lieber als das. Wir suchen uns ein lauschiges Plätzchen, schlürfen unser dampfendes Getränk und es entspinnt sich ein angeregtes Gespräch. Über Gott und die Welt schwatzen wir. Das haben wir die letzten zwei Tage auch schon getan, wir haben bereits ein paar unterhaltsame Stunden an den Restauranttischen dieses Ortes verbracht, seit wir uns bei einer mittäglichen Brotzeit kennen gelernt haben.

Als ich zum Fenster hinaus schaue und sehe, dass es schon fast dämmert, schlage ich einen kurzen Spaziergang vor. Wir sind ein wenig angeheitert und uns schon so vertraut, dass wir herumalbern und uns mit Schneebällen bewerfen. Schließlich werfen wir uns gegenseitig in den Schnee und kugeln uns so lange herum, bis ich auf Dir liege.
Mein Gesicht ganz nah an Deinem.
Ich spüre Deinen Atem und Deinen intensiven Blick.
Das erotische Knistern zwischen uns ist in der Stille fast hörbar.
Einen Moment lang sagen wir Nichts.
Als wir wieder aufstehen, lädst Du mich zu Dir in die Hütte ein, Du würdest gern für mich kochen. Deine Hütte steht im gleichen Komplex, wo auch ich mein Zimmer habe, nur etwas abseits, wo mehr Platz und mehr Bäume sind.
Als wir eintreten, zündest Du sogleich Kerzen an und machst ein Feuer im Kamin. Nun machen wir es uns erst einmal bei einem schönen Rotwein, ganz klassisch, vor dem prasselnden Feuer auf unserem improvisierten Bärenfell gemütlich.
Da mir noch nicht wieder richtig warm ist, schlägst Du eine Saunarunde in der hütteneigenen Sauna vor. In meinem Bauch macht sich sofort ein Schmetterlingsgefühl breit und ich bejahe mit einem strahlenden Lächeln.

Als ich mich ausgezogen und in mein Handtuch gewickelt habe, sehe ich, dass du bereits in dem kleinen Raum verschwunden bist und trete ein. Schummrig ist das Licht.
Ich lasse das Handtuch von meinem Körper gleiten und sehe aus dem Augenwinkel, wie Deine Augen über meine Konturen gleiten. Das macht mich an.
Ich setze mich Dir gegenüber.
Wir schauen uns an, langsam bilden sich Schweißperlen auf unserer Haut. Du liebkost meinen Körper mit Deinen Blicken. Ich sehe, wie es Dir ein wenig unangenehm ist, dass Du deine Erektion nicht verbergen kannst.
Doch mich erregt diese noch mehr.
Ich spreize leicht meine Beine, gerade so weit, dass Du einen Blick auf meine P*** erhaschen kannst. Es kribbelt in mir und ich lechze nach Deiner Berührung.
Ich beginne, mich zu streicheln, erst über meine Brüste, umspiele die Nippel, wandere tiefer über meinen Bauch hinab bis zwischen meine Beine.
Ich beobachte, wie Du unruhig wirst und Dein Sch*** sich immer härter aufrichtet.
Ich öffne die Beine weiter, so dass Du sehen kannst, wie ich mir Lust verschaffe.
Mit einem Blick fordere ich Dich auf, es Dir zu machen. Ich finde das sehr erotisch, Dich dabei zu beobachten und mich währenddessen selbst zu streicheln.
Ich bin schon ganz feucht.
Zur Hitze der Sauna kommt die innerliche Hitze und wir beginnen beide, sehr zu schwitzen.
Unsere Bewegungen werden schneller.
Als ich mich auf Deinen Schoß setze und meine Hand endlich um deinen harten Sch*** schließe, stöhnst Du laut auf, Deine Finger wandern zwischen meine Beine und du fühlst meine Lust heiß an Deinen Fingern.

Wir küssen uns. Erst zärtlich, unsere Zungen umspielen einander, unsere Lippen erkunden die Lippen des Anderen mit sanften Berührungen.
Jetzt werden wir stürmischer, etwas in uns kann und will sich nicht mehr zurückhalten. Mein Körper bewegt sich rhythmisch auf Deinem Schoß.
Es dauert nicht lange, bis wir beide einen Höhepunkt erreichen.
Wir bewegen uns noch eine Weile, bis wir zur Ruhe kommen.
Ich sinke auf Dir zusammen.
Die Flüssigkeit läuft förmlich in Bächen an uns herab und wir atmen schnell und tief.
Wir genießen diesen innigen Moment, bis ich Dich aus der Sauna ziehe und wir uns unter der kalten Dusche amüsieren.

Jetzt sitze ich auf unserem Bärenfell, mit meinem Glas Wein in der Hand und sehne Dein leckeres Essen und den Rest des Abends herbei.

Deine Zoe




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