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4. Dezember 2010
 


Weihnachtskalender:


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Hat ein weißes Röckchen an,
freut sich, dass es fliegen kann.
Fängst du´s mit den Händen ein,
wird es bald geschmolzen sein.


Alle Jahre wieder wünschen sich die Menschen weiße Weihnachten. Der Grund ist ganz einfach. Der romantische Schnee verzaubert und macht das Weihnachtsfest erst so richtig heimelig und gemütlich. Gerade das Fallen der Schneeflocken vom Himmel herab fasziniert Kleine und Große. Wusstest du mein lieber Leser, dass jede Schneeflocke einzigartig anders aussieht?!
Wolken bestehen aus vielen winzigen Wassertröpfchen. Trifft die Wolke auf eiskalte Luft, gefrieren diese Wassertröpfchen und werden zu filigranen Eiskristallen. Aufgrund der Gesetze der Kristallbildung sind Schneeflocken in ihrer Grundstruktur immer sechseckig. Die kleinen feinen Eiskristalle fallen bei Temperaturen ab minus zwei Grad. Je höher die Temperatur, desto größer werden die Flocken, da die Kristalle schmelzen und zu großen Büscheln verschmelzen.
Jedes Eiskristall sieht aus wie ein sechseckiger Stern. Diese Gestalt ist abhängig von verschiedenen Faktoren: der Temperatur, der Höhe und dem Wassergehalt der Wolke. Die sechseckigen Schneekristalle entstehen bei Temperaturen zwischen -17 und -12 Grad. Bei tieferen Temperaturen entstehen Plättchen oder Prismen, bei höheren Temperaturen sechsarmige Dendriten (Sterne). Da die Kristalle oder Flocken einen weiten Weg zur Erde haben ändern sich die Formen durch Wachstum und durch die sich ändernden Bedingungen wie Höhe, Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Deswegen beschert der Schnee uns Erdenmenschen eine unglaublich hohe Formenvielfalt der Schneeflocken und Eiskristalle.
"In einer so beschaffenen Welt gleicht der, welcher viel an sich selber hat, der hellen, warmen, lustigen Weihnachtsstube, mitten im Schnee und Eise der Dezembernacht."
(Arthur Schopenhauer, Aphorismen zur Lebensweisheit)


Damit wünsche ich dir weiße Weihnachten,
hoffnungsvolle Küsse,

deine »Scarlett




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