|
Hat ein weißes Röckchen an,
freut sich, dass es fliegen kann.
Fängst du´s mit den Händen ein,
wird es bald geschmolzen sein.
Alle Jahre wieder wünschen sich die Menschen weiße
Weihnachten. Der Grund ist ganz einfach. Der romantische
Schnee verzaubert und macht das Weihnachtsfest erst so richtig
heimelig und gemütlich. Gerade das Fallen der Schneeflocken
vom Himmel herab fasziniert Kleine und Große. Wusstest
du mein lieber Leser, dass jede Schneeflocke einzigartig
anders aussieht?!
Wolken bestehen aus vielen winzigen Wassertröpfchen.
Trifft die Wolke auf eiskalte Luft, gefrieren diese Wassertröpfchen
und werden zu filigranen Eiskristallen. Aufgrund der Gesetze
der Kristallbildung sind Schneeflocken in ihrer Grundstruktur
immer sechseckig. Die kleinen feinen Eiskristalle fallen
bei Temperaturen ab minus zwei Grad. Je höher die Temperatur,
desto größer werden die Flocken, da die Kristalle
schmelzen und zu großen Büscheln verschmelzen.
Jedes Eiskristall sieht aus wie ein sechseckiger Stern.
Diese Gestalt ist abhängig von verschiedenen Faktoren:
der Temperatur, der Höhe und dem Wassergehalt der Wolke.
Die sechseckigen Schneekristalle entstehen bei Temperaturen
zwischen -17 und -12 Grad. Bei tieferen Temperaturen entstehen
Plättchen oder Prismen, bei höheren Temperaturen
sechsarmige Dendriten (Sterne). Da die Kristalle oder Flocken
einen weiten Weg zur Erde haben ändern sich die Formen
durch Wachstum und durch die sich ändernden Bedingungen
wie Höhe, Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Deswegen
beschert der Schnee uns Erdenmenschen eine unglaublich hohe
Formenvielfalt der Schneeflocken und Eiskristalle.
"In einer so beschaffenen Welt gleicht der, welcher
viel an sich selber hat, der hellen, warmen, lustigen Weihnachtsstube,
mitten im Schnee und Eise der Dezembernacht."
(Arthur Schopenhauer, Aphorismen zur Lebensweisheit)
Damit wünsche ich dir weiße Weihnachten,
hoffnungsvolle Küsse,
deine »Scarlett
> nach oben
|