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8. Dezember 2010


Weihnachtskalender:


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Lieber Leser,

hier nun die Fortsetzung vom Weihnachtsmann als Hauptgewinn beim Loseziehen:

Mehrere Tage überlegte ich, ob ich meinen Hauptgewinn - ein Abend mit einem "echten" Weihnachtsmann einlösen sollte. Ich entschied mich dafür - was sollte schon passieren?! Es könnte ja ganz lustig werden. Meiner Freundin enthielt ich diese kleine Information lieber vor, sie wäre doch zu enttäuscht gewesen, dass sie nicht der Glückspilz der Tombola ist. Nach Feierabend ging ich in die Stadt zum Los-Stand, zeigte dem freundlichen Herrn mein Los mit dem Wort "Hauptgewinn" und mir wurde der gutaussehende Weihnachtsmann vorgestellt, der mich einen Abend lang begleiten sollte. Er war charmant und wir verstanden uns auf Anhieb. Wir setzten uns in ein Cafe, um die Einzelheiten DES Abends abzusprechen. Ich hatte keine großen Ansprüche, konnte mir auch nicht so recht vorstellen, was man mit einem gewonnen Weihnachtsmann für einen Abend unternehmen könnte. Wir suchten uns ein Restaurant in der Gegend aus (das Dinner war ein Teil des Gewinns). Anschließend planten wir einen Kinobesuch.

Gesagt, getan - eine gute Woche später stand ich vor meinem Kleiderschrank und überlegte. Du kennst ja die Frauenwelt - Männer machen die Kleiderschrank-Tür auf, nehmen sich etwas heraus und machen sie wieder zu. Bei Frauen ist das anders - sie machen die Kleiderschrank-Tür auf, um sich zwanzig Minuten durch den Inhalt ihres Schrankes zu wühlen, einige Teile herauszunehmen und anzuhalten um sie wieder zurückzulegen und dann endlich eine Entscheidung treffen zu können, was sie anziehen. Ich gehöre auch zu dem Kreis derer, die dieses Szenario in unregelmäßigen Abständen wiederholen ;-)
Ich entschied mich schließlich doch für ein Outfit. Nicht zu sexy, nicht zu legere. Der Weihnachtsmann holte mich in einem schicken Auto von zu Hause ab. Er hatte glücklicherweise nicht sein Weihnachtsmann-Kostüm an, sondern eine Jeans, Hemd und Sakko. Optisch passten wir also schon mal zusammen. Wir plauderten im Auto sofort drauf los, die Stimmung war gelöst und meine Nervosität wie weggeblasen. Mein Weihnachtsmann war offensichtlich von "der alten Schule". Er öffnete mir jede Tür, machte mir Komplimente, schob mir den Stuhl im Restaurant heran und tat alles, um mir den Abend so angenehmen wie möglich zu machen. Wir lachten viel und merkten gar nicht, wie schnell die Zeit verging. Auf dem Weg ins Kino fror ich und mein Weihnachtsmann ganz Gentleman legte mir seine Jacke über die Schultern. Ich fühlte mich rundum wohl in seiner Nähe und auch er schien ehrlich Spaß zu haben. Im Kino angekommen setzten wir uns noch an die Bar. Er sah schon wirklich zum Anbeißen aus, mein Hauptgewinn :-) Er sah mir lang in die Augen. Dabei sah ich seine rehbraunen Pupillen. Warmherzig strahlten sie mich an. Mir huschten ein paar Schmetterlinge durch den Bauch. "Schmetterlinge zu dieser Jahreszeit?" überlegte ich kurz und musste über mich selbst grinsen. Im Kinosaal stellten wir die Popkorntüte direkt zwischen uns. Abwechselnd bedienten wir uns und ein paar Mal berührten sich unsere Hände. Er legte seinen Arm um meine Schulter und nach einiger Zeit legte ich meinen Kopf auf seine. Hatte ich mich etwa in ihn veguckt? Ein Knistern lag in der Luft - unbeschreiblich. Der Weihnachtsmann brachte mich nach dem Kinobesuch nach Hause. Wir waren gar nicht mehr zu trennen. Dicht saßen wir auf der Rückbank des Autos…und küssten uns. Warme weiche Lippen und ein intensiver Kuss, fordernd aber nicht drängend verursachten einen weiteren Schmetterlingswirbel in meinem Magen. Wieder musste ich angesichts der Jahreszeit und der Tiere in meinem Bauch grinsen. Das brachte mich in Erklärungsnot und schnell musste auch er grinsen. "Da haben wir ja noch eine Gemeinsamkeit entdeckt." sagte mein Weihnachtsmann. Ihm ging es genauso und so passierte es, dass ich ihn noch auf einen Kaffee mit hoch bat.

Die Kaffeemaschine blubberte vor sich hin und wir erkundeten unsere Lippen, unsere Körper und hörten die Jazzmusik im Hintergrund schon fast nicht mehr. Ich fragte mich zwischendurch, was ich hier eigentlich tat, aber der Gedanke verschwand so schnell wieder, wie er gekommen war. Ich ertastete einen gut gebauten Männerkörper; erroch angenehmen Männerduft und genoss die Berührungen auf meiner Haut. Selbst der Duft des Kaffees konnte uns nicht mehr stoppen. Wir striffen unsere Kleidung vom Körper und wir nutzten die volle Breite meiner Couch. Gut, dass diese eine große Sitzfläche hergibt. Er küsste meinen Hals, legte seine Hände um meine Taille und ich spürte seinen harten Sch***. Ich umschloss "ihn" mit meiner Hand und er stöhnte vor Erregung. Ich wollte ihn jetzt nur noch in mir spüren, presste mein Becken an ihn heran und ließ ihn in mich eindringen. Ich umschloss "ihn" fest und unsere Bewegungen schmolzen zu einer harmonischen Bewegung zusammen. Mein Hauptgewinn war ein echter Hauptgewinn. Er war nicht nur charmant, zuvorkommend, hatte Humor und gutes Aussehen, er war auch noch ein hervorragender Liebhaber. Sanft stieß er seine Männlichkeit in meine feuchte heiße P***. Ich hielt mich an der Lehne fest und streckte ihm mein Becken entgegen, jeden Muskeln angespannt, konnte ich ihn noch intensiver spüren. Wir wurden schneller und unter der Süße eines Kusses kamen wir zum Höhepunkt des Abends. Erschöpft lagen wir uns noch einige Zeit in den Armen.

Ich zog meinen Weihnachtsmann am Arm und wir verschwanden in den Kissen meines Schlafzimmers. Der Kaffee fürs Frühstück war bereits fertig und wir stellten fest, dass ich mit ihm ein wahres Glückslos gezogen habe.

Deine Weihnachtsfrau Tabea

 

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