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Lieber Leser,
hier nun die Fortsetzung vom Weihnachtsmann als Hauptgewinn
beim Loseziehen:
Mehrere Tage überlegte ich, ob ich meinen Hauptgewinn
- ein Abend mit einem "echten" Weihnachtsmann
einlösen sollte. Ich entschied mich dafür - was
sollte schon passieren?! Es könnte ja ganz lustig werden.
Meiner Freundin enthielt ich diese kleine Information lieber
vor, sie wäre doch zu enttäuscht gewesen, dass
sie nicht der Glückspilz der Tombola ist. Nach Feierabend
ging ich in die Stadt zum Los-Stand, zeigte dem freundlichen
Herrn mein Los mit dem Wort "Hauptgewinn" und
mir wurde der gutaussehende Weihnachtsmann vorgestellt,
der mich einen Abend lang begleiten sollte. Er war charmant
und wir verstanden uns auf Anhieb. Wir setzten uns in ein
Cafe, um die Einzelheiten DES Abends abzusprechen. Ich hatte
keine großen Ansprüche, konnte mir auch nicht
so recht vorstellen, was man mit einem gewonnen Weihnachtsmann
für einen Abend unternehmen könnte. Wir suchten
uns ein Restaurant in der Gegend aus (das Dinner war ein
Teil des Gewinns). Anschließend planten wir einen
Kinobesuch.
Gesagt, getan - eine gute Woche später stand ich vor
meinem Kleiderschrank und überlegte. Du kennst ja die
Frauenwelt - Männer machen die Kleiderschrank-Tür
auf, nehmen sich etwas heraus und machen sie wieder zu.
Bei Frauen ist das anders - sie machen die Kleiderschrank-Tür
auf, um sich zwanzig Minuten durch den Inhalt ihres Schrankes
zu wühlen, einige Teile herauszunehmen und anzuhalten
um sie wieder zurückzulegen und dann endlich eine Entscheidung
treffen zu können, was sie anziehen. Ich gehöre
auch zu dem Kreis derer, die dieses Szenario in unregelmäßigen
Abständen wiederholen ;-)
Ich entschied mich schließlich doch für ein Outfit.
Nicht zu sexy, nicht zu legere. Der Weihnachtsmann holte
mich in einem schicken Auto von zu Hause ab. Er hatte glücklicherweise
nicht sein Weihnachtsmann-Kostüm an, sondern eine Jeans,
Hemd und Sakko. Optisch passten wir also schon mal zusammen.
Wir plauderten im Auto sofort drauf los, die Stimmung war
gelöst und meine Nervosität wie weggeblasen. Mein
Weihnachtsmann war offensichtlich von "der alten Schule".
Er öffnete mir jede Tür, machte mir Komplimente,
schob mir den Stuhl im Restaurant heran und tat alles, um
mir den Abend so angenehmen wie möglich zu machen.
Wir lachten viel und merkten gar nicht, wie schnell die
Zeit verging. Auf dem Weg ins Kino fror ich und mein Weihnachtsmann
ganz Gentleman legte mir seine Jacke über die Schultern.
Ich fühlte mich rundum wohl in seiner Nähe und
auch er schien ehrlich Spaß zu haben. Im Kino angekommen
setzten wir uns noch an die Bar. Er sah schon wirklich zum
Anbeißen aus, mein Hauptgewinn :-) Er sah mir lang
in die Augen. Dabei sah ich seine rehbraunen Pupillen. Warmherzig
strahlten sie mich an. Mir huschten ein paar Schmetterlinge
durch den Bauch. "Schmetterlinge zu dieser Jahreszeit?"
überlegte ich kurz und musste über mich selbst
grinsen. Im Kinosaal stellten wir die Popkorntüte direkt
zwischen uns. Abwechselnd bedienten wir uns und ein paar
Mal berührten sich unsere Hände. Er legte seinen
Arm um meine Schulter und nach einiger Zeit legte ich meinen
Kopf auf seine. Hatte ich mich etwa in ihn veguckt? Ein
Knistern lag in der Luft - unbeschreiblich. Der Weihnachtsmann
brachte mich nach dem Kinobesuch nach Hause. Wir waren gar
nicht mehr zu trennen. Dicht saßen wir auf der Rückbank
des Autos
und küssten uns. Warme weiche Lippen
und ein intensiver Kuss, fordernd aber nicht drängend
verursachten einen weiteren Schmetterlingswirbel in meinem
Magen. Wieder musste ich angesichts der Jahreszeit und der
Tiere in meinem Bauch grinsen. Das brachte mich in Erklärungsnot
und schnell musste auch er grinsen. "Da haben wir ja
noch eine Gemeinsamkeit entdeckt." sagte mein Weihnachtsmann.
Ihm ging es genauso und so passierte es, dass ich ihn noch
auf einen Kaffee mit hoch bat.
Die Kaffeemaschine blubberte vor sich hin und wir erkundeten
unsere Lippen, unsere Körper und hörten die Jazzmusik
im Hintergrund schon fast nicht mehr. Ich fragte mich zwischendurch,
was ich hier eigentlich tat, aber der Gedanke verschwand
so schnell wieder, wie er gekommen war. Ich ertastete einen
gut gebauten Männerkörper; erroch angenehmen Männerduft
und genoss die Berührungen auf meiner Haut. Selbst
der Duft des Kaffees konnte uns nicht mehr stoppen. Wir
striffen unsere Kleidung vom Körper und wir nutzten
die volle Breite meiner Couch. Gut, dass diese eine große
Sitzfläche hergibt. Er küsste meinen Hals, legte
seine Hände um meine Taille und ich spürte seinen
harten Sch***. Ich umschloss "ihn" mit meiner
Hand und er stöhnte vor Erregung. Ich wollte ihn jetzt
nur noch in mir spüren, presste mein Becken an ihn
heran und ließ ihn in mich eindringen. Ich umschloss
"ihn" fest und unsere Bewegungen schmolzen zu
einer harmonischen Bewegung zusammen. Mein Hauptgewinn war
ein echter Hauptgewinn. Er war nicht nur charmant, zuvorkommend,
hatte Humor und gutes Aussehen, er war auch noch ein hervorragender
Liebhaber. Sanft stieß er seine Männlichkeit
in meine feuchte heiße P***. Ich hielt mich an der
Lehne fest und streckte ihm mein Becken entgegen, jeden
Muskeln angespannt, konnte ich ihn noch intensiver spüren.
Wir wurden schneller und unter der Süße eines
Kusses kamen wir zum Höhepunkt des Abends. Erschöpft
lagen wir uns noch einige Zeit in den Armen.
Ich zog meinen Weihnachtsmann am Arm und wir verschwanden
in den Kissen meines Schlafzimmers. Der Kaffee fürs
Frühstück war bereits fertig und wir stellten
fest, dass ich mit ihm ein wahres Glückslos gezogen
habe.
Deine Weihnachtsfrau Tabea
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