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5. Dezember 2011

 


Weihnachtskalender:


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W E I H N A C H T E N
ein viele Jahrtausende altes germanisches Jahreszeitenfest

Bevor ich Dir heute etwas über unser uraltes Weihnachtsfest schreibe - zeige ich Dir zuerst eines meiner liebsten deutschen Weihnachtslieder. Die Schallplatte auf der es drauf ist, höre ich JEDES Jahr… ;-))

Zum Weihnachtsfest gehört der Winter des Nordens, der tief verschneite Wald, der Duft der immer grünen Nadelhölzer und die strahlenden Kerzen, ebenso wie der festliche Schmaus, die besinnlichen Lieder und das freudige Schenken.

In unseren Herzen tragen wir Menschen des Nordens die große Sehnsucht nach dem Licht der Sonne. Sie ist uns die Lebensspenderin. Der Lauf der Erde um die Sonne bringt den nördlichen Breiten den wunderbaren Wechsel von Frühling, Sommer, Herbst und Winter und damit jedes Jahr wieder das große Erleben des "Stirb und Werde" in ewiger Wiederkehr. Unser Leben gewinnt mit dem Wechsel der Jahreszeiten immer wieder neuen Antrieb.


Schon die Hauptfeste unserer germanischen Vorfahren waren Jahreszeitenfeste. Sie kannten die Sommer- und Wintersonnenwende und Feste der Tag- und Nachtgleiche. Mit der Wintersonnenwende (21.12.) wurde die Wiedergeburt der lebensspendenden Sonne gefeiert.
In den Dämmerstunden lauschten die Kinder den alten Sagen und Märchen und konnten kaum abwarten, bis der Weihnachtsmann oder Ruprecht, der erste Bote des Festes, endlich am 6. Dezember erscheint oder wenigstens ein Zeichen seiner Anwesenheit hinterläßt. Vier Sonntage vor dem Fest wird der Julkranz oder Weihnachtskranz im Hause feierlich aufgehängt. Seine Lichter mögen die vier Jahreszeiten versinnbildlichen. Wenn am Weihnachtsabend die Kerzen verlöschen, ist das Jahr nach unserem Empfinden zu Ende.
Es kommt die Zeit "zwischen den Jahren".

Unseren Vorfahren galt die Zeit zwischen dem 25. Dezember und 6. Januar heilig. Es war Ruhezeit. Die Fehde hatte zu ruhen und kein Gericht durfte gehalten werden.
So wie es durch die Jahrhunderte geworden ist, ist es trotz aller Überlagerungen und Durchsetzungen mit fremden Geistesgut doch immer in seinem Grundgehalt ein deutsches Fest geblieben, mochte auch die (jüdisch-christliche) Kirche den altüberlieferten Bräuchen und Brauchtumsgestalten andere -ihren Lehren passende- Namen und Ausdeutungen geben.
Die gleiche Festzeit begegnet uns jedoch bei den anderen indogermanischen Völkern, bei Indern, Iranern, Griechen und Römern mit ähnlichen Gehalt schon in vorchristlicher Zeit.

Aus all dem erkennen wir, daß das Weihnachtsfest begründet ist im Lauf der Gestirne, wie ja auch das Osterfest nicht durch den Tag der Auferstehung Jesu, sondern nach dem Wechsel der Monde und dem Frühlingsstand der Sonne bestimmt wird.
Weihnachten ist seinem Ursprung nach ein echtes Jahreszeitenfest und sehr viel älter als die jüdisch-christlichen Kirchen und Lehren.

Die indogermanischen Völker nordischer Rasse - zu denen auch die Germanen gehörten -kannten die Feier der Wintersonnenwende und feierten sie sinnbildlich als das Ereignis der jährlichen Wiedergeburt ihrer Sonnengottheiten.

Deine Elissa

 

 

 

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