Archiv der Kategorie: Grace

Unser Date

Mein lieber Leser,

ich bin auf dem Weg zu Dir! Gespannt wie unser Treffen sein wird.

Ich trage eines meiner Lieblingskleider und ganz brav natürlich Wäsche darunter – die mitternachtsblaue mit den roten Stickereien, die Dir so gut gefällt.

Schon auf der Fahrt und in Gedanken an Dich gleitet meine Hand über meinen Schenkel hinauf, zu meiner heißen Körpermitte, der leichte Druck meiner Finger über dem Stoff entlockt mir ein Seufzen der Lust. Vorfreude! Was wohl gleich passieren wird, wenn wir uns sehen?

Endlich im Hotel angekommen! Der Fahrstuhl trägt mich schnell in die gewünschte Etage. Die dicken Teppiche auf dem Gang dämpfen das sonst beständige Geräusch der HighHeels. Da ist die richtige Zimmernummer… ich klopfe leise an. Wie immer etwas aufgeregt, dass ich nicht doch vor der falschen Tür stehe. Schmunzel.

Die öffnest mir lächelnd. Grace! Hingehaucht, mein Name.

Du nimmst mich in die Arme und küsst mich. Ein Glas Rotwein? Gern – heute verzichte ich nicht – ich muss ja nicht noch einmal ins Auto steigen…

Du ziehst mich zum Bett und beginnst unter Küssen und ungeduldig mich zu entkleiden. Fast muss ich lachen. Wie ein kleiner Schuljunge, der sich über ein ganz besonderes Geschenk freut. Die hübsche Wäsche übersiehst Du einfach, aber wer könnte Dir das in Deinem Eifer übelnehmen? Ich freu mich ja genauso und bin bereit für … mehr.

Und trotzdem, Du forderst Geduld. Von mir? „Geduld ist eine erotische Tugend.“

Törichter Ausspruch! Ich will Dich jetzt!

Wir liegen auf dem Bett, Du auf der Seite hinter mir. Hältst mich in Deinen Armen und hast mir ganz sanft und langsam von hinten Deinen unnachgiebigen, schönen Lustspender zwischen die Schenkel geschoben. Ich stöhne auf und bewege mein Becken. Dir entgegen! Denn Du kommst nur Stück für Stück in mich, als ob Du es spielend leicht aushältst Dich zurückzuhalten. Wieder und wieder komme ich Dir entgegen, bis Du mich Millimeter für Millimeter ganz ausfüllst. Meine Feuchtigkeit macht es leicht für Dich in mir zur Verweilen, hart zu bleiben. Ich stöhne leise – ein Beweis meiner Lust. Ich strecke Dir meinen Hintern entgegen, mein Rücken biegt sich zum Hohlkreuz. Ich will Dich tiefer in mir haben!

Diesem Wunsch kommst Du gern nach. Du drehst Dich auf mich, bis Du auf mir liegst – Ich auf dem Bauch und Du auf mir. Du kniest Dich hinter mich und nimmst meine wundervolle Kehrseite in Deine Hände. Packst mich und stösst tief in mich hinein. Ich kämpfe mich nach oben, auf die Knie, Du drückst meinen Kopf in die Kissen und gibst mir, was ich brauche.

Mein Duft steigt zu Dir empor, mein Seufzen dringt in Deine Ohren, Deine Hände liegen auf meinen Hüften, halten mich, geben den Takt an. Unser Atem geht schneller, ich nehme Deine Stöße in mich auf, sauge Dich in mich ein, in meine warme Nässe. Ich kann Dein Pulsieren in mir spüren, jede einzelne Ader und wir eilen gemeinsam unserem Höhepunkt entgegen. Die Haut überzieht sich mit einem Flimmern. Der Herzschlag rennt, wir Stöhnen im Takt, unsere Leiber klatschen aufeinander.

Bis wir … ineinander vereint … aufstöhnen … in uns zusammenbrechen … von einer Welle der Lust fortgespült werden, um glücklich umschlungen aufs Bett zu sinken.

Wir kuscheln uns ein, in den Armen des Anderen und entschlummern sanft, im Wissen, dass der erste Sonnenstrahl uns wecken wird. Und wie der neue Tag frisch beginnt, werden auch wir frisch beginnen….

Bis bald,

Deine Grace

Inselurlaub

Lieber Freund,

sicher kennst du dieses Gefühl auch? Reif für die Insel!

Genauso fühlte ich mich schon eine Weile, es wurde also Zeit für den längst überfälligen Urlaub.

Adios AlemaniaHola España!

Inseln des ewigen Frühlings, ich komme.

Und da bin ich nun und genieße das süße Nichtstun mit allen Sinnen. Ich spüre den salzigen Wind auf meiner Haut. Ich atme die Sonne. Ich sauge den Geruch der Tapas in mich ein und lasse mir die Mini Calamari auf der Zunge zergehen. Ich nippe genüsslich an einem Cocktail, abends zur blauen Stunde – was für ein magisches Licht! Ich lausche dem Meer und den Grillen. Oder ich unterhalte mich zur Abwechslung mit einem entzückenden kleinen Elefanten, streichle in Gedanken ein Giraffenbaby und ergötze mich an der übermütig planschenden Lebensfreude der Robben. Ich aale mich am Strand und lasse mich von den Wellen tragen. Ich habe Zeit, mich ganz und gar in mein Buch zu versenken. Mit einem Wort: ich lasse die Seele baumeln.

Entspannte Grüße sendet Dir

Deine Grace

Eigenbild Grace

Sommermorgen

Mein lieber Leser,

möchtest du unsere Fantasiereise fortsetzen? Ich jedenfalls kann von solchen kleinen Gedankenausflügen nie genug bekommen. Und das Schöne daran: man kann sie so perfekt an die momentane Stimmung anpassen. Meine heutige ist nicht mehr so aufgeheizt, eher klar und frisch.

So wie dieser Sommermorgen…

Ich stehe auf der Dachterrasse unserer noblen Hotel-Suite. Es ist noch früh, die ersten Sonnenstrahlen kitzeln mich, der Wind streichelt meine Haut. Die Stadt liegt vor mir ausgebreitet und wirkt noch ganz verschlafen. Ein bisschen so wie du… in dem großen Bett, zwischen den vielen Kissen, die Haare verstrubbelt und ein verträumtes Lächeln auf dem Gesicht.

Also ordere ich uns erstmal ein reichhaltiges Frühstück. Eine Stärkung hast du dir wohl verdient, nach der vergangenen Nacht. Aber vor allem: vor dem, was an diesem Morgen, da bin ich mir ganz sicher, noch folgen wird…

Es klopft. Du schlüpfst in den Bademantel und öffnest. Ganz Kavalier? Ich habe den Verdacht, du wolltest dem Zimmerkellner nur einen gewissen Anblick vorenthalten. Schließlich bin ich nur mit einem zarten kleinen Ding von Negligé bekleidet: ein Hauch von Nichts, das gerade das Nötigste bedeckt – eher umhüllt und mehr erahnen lässt als es versteckt.

Petit-déjeuner. Gemütlich nebeneinander in die Kissen gekuschelt. Heißer Milchkaffee, Rührei, knuspriges Baguette und Käse und viel frisches Obst. Du bittest mich, die Augen zu schließen. Dann fütterst du mich. Blindverkostung: eine Erdbeere. Blaubeeren… mmmh. Ein Stück Honigmelone. Ein wenig Saft tropft mir von den Lippen. Was ist das…? Oh, kein Obst. Mmmh. Mmmmmmh.

Und so folgt auf das erste Frühstück das zweite. Ganz träumerisch und sanft und hingebungsvoll, während die Sonne durch die offene Terrassentür scheint und die zerwühlten Laken belächelt…

Auf bald, lieber Leser.

Entrückte Grüße von deiner Grace

 

Eigenbild Grace

Ein Sommerabend

Mein lieber Leser.

Lass mich Dich mitnehmen… auf eine kleine Fantasiereise.

Es ist ein Sommerabend wie gemalt. Vielleicht schon ein bisschen zu schwülheiß. Aber wer hat schon etwas gegen Hitze? Ich nicht. Wir treffen uns auf ein Glas Wein im Restaurant. Meine Kleiderordnung ist dem Tag angepasst. Angepasst? Deine Blicke lassen mich zweifeln… mir wird heiß. Zu heiß. Das Kleid zu eng. Die Temperatur steigt…

Wie lange kann es dauern, ein Glas Wein auszutrinken?

Das Hotelzimmer wartet. Der Aufzug fährt so elend langsam. Der Raum ist klimatisiert, kühl… nicht kühl genug. Wir sind erhitzt… klebrig… die Kleider sträuben sich dagegen, sich von unserer Haut zu lösen. Hast Du schon einmal voll bekleidet unter der Dusche gestanden? Klatschnasse Sachen vom Körper gestreift, während sich Deine Lippen nicht vom Gegenüber lösen konnten? Einander eingeseift und aneinander gerieben, bis Du es nicht mehr ausgehalten hast und noch halb nass aufs Bett gefallen bist… übereinander her, die Leiber sich ineinander verschlingend?

Oh süße Erinnerung…

Auf bald… mit einem verschmitzten Lächeln,

Deine Grace

Frühlingsgefühle

Mein lieber Leser,

ist es nicht herrlich, wie die Natur gerade aus dem Winterschlaf erwacht? Ich habe mich schon über die ersten zaghaften Schneeglöckchen und bunten Kroküsse gefreut, aber inzwischen scheint der Frühling förmlich zu explodieren: überall sprießende Knospen, weiße und rosarote Blüten, sattgrünes Gras. Und über allem die wunderbar wärmende Sonne am strahlend blauen Himmel. Wer da drin bleibt, ist selber schuld!

Also schnell raus aus dem Kostüm, rein in meine enganliegenden Radhosen und das Lieblings-T-Shirt und rauf aufs Fahrrad. Es ist einfach göttlich, sich den kühlen Wind um die Nase wehen und den Kopf freipusten zu lassen! Ich radele an der Elbe entlang, goldenes Sonnenlicht glitzert auf dem träge fließenden Wasser. Die Vögel zwitschern. Ein Zitronenfalter flattert um mich herum und begleitet mich ein Stück. Ab und zu begegne ich Spaziergängern. Jetzt kommt mir ein Paar entgegen, Hand in Hand. Sie schaut zu ihm auf, lächelt ihn an… sie sieht so verdammt glücklich aus. Verliebt.

Und meine Gedanken schweifen ab… zu einem traumhaften Sommertag…

Wir schlenderten durch die Weinberge, der Fluss weit unter uns ein glänzendes Band. Die Luft war lau und die Sonne leuchtete mit meinem Herzen um die Wette. Wir waren auf der Suche nach einem einsamen Plätzchen für ein Picknick, aber wir kamen nur langsam voran, weil wir uns so oft küssen mussten. Ach, diese Küsse… mir wird heiß, wenn ich nur daran denke. Irgendwo breiteten wir schließlich unsere Decke unter einen Baum und packten unser Körbchen aus: Baguette, Käse, Erdbeeren und Trauben, gekühlter Weißwein. Wir fütterten uns gegenseitig, wir küssten uns, wir lachten, wir küssten uns schon wieder… als wir das nächste Mal an den Weißwein dachten, war er lauwarm geworden und wir waren durstig.

Mein Fahrradsattel fühlt sich gut an zwischen meinen Schenkeln. Diese Reibung, wenn ich in die Pedale trete… ich glaube, ich werde ein wenig schneller nach Hause fahren.

Sonnig-verträumte Grüße von deiner Grace

Grace

Mein lieber Leser,

vom Küken zum Bunny …

Ein Frühlingsfest, alles ist neu, wie soeben geboren. Und so geht es mir auch. Ich genieße die Natur, die blühenden Obstbäume, Tulpen, Narzissen, Krokus, Hyazinthe. Manchmal bleibe ich beim Spaziergang stehen, um meine Nase in so ein duftendes Büschel zu stecken.

Und irgendwie ist mir auch wie Frühling – ebenso wie in der Natur, fließt auch mir der frische Saft ein. Ich fühle mich voller Energie und meine Lust ist schier ungebändigt. Mein ganzer Körper streckt sich den ersten warmen Sonnenstrahlen entgegen und freut sich wenn es bald soweit ist, wieder einmal nackt in der Sonne zu liegen.

Bevor es jedoch soweit ist, habe ich mir für dich noch eine kleine Überraschung ausgedacht. Als Osterbunny verkleidet – „Vom Küken zum Bunny?“.

Ich jedenfalls liebe Verkleidungen und fühl mich sehr wohl als kleiner exotischer Ostergruß.

Was sagst du dazu?

Alles Liebe und ein schönes Osterfest, mit einem Schmunzeln…

Deine Grace

 

Foto: Hausfotograf 1

Bitte recht freundlich!

Mein lieber Freund,
du erinnerst dich sicher: Mein Foto-Shooting stand an. Ich war total aufgeregt, als ich zur vereinbarten Zeit am vereinbarten Ort ankam, mit einem gefühlten Schrankzimmer voll sexy Garderobe im Gepäck.

Aber der Fotograf war supernett, dazu ein absoluter Profi, ich fühlte mich auf Anhieb sehr wohl mit ihm. Auch die Location war toll, ein lichtdurchflutetes Studio, das das nicht so schöne Wetter draußen mehr als wettmachte. Die Atmosphäre, die mollige Wärme, alles lud geradezu zum Ausziehen ein…

Aber zunächst begannen wir mit den Business- und den sportlich bis romantischen Outfits. Nach diesem gelungenen Start wurde es dann etwas freizügiger, leichtbekleideter, verführerischer, hitziger… rot und rosa, satingrau, verrucht-schwarz und federleicht-weiß.

Aber ich möchte nicht zu viel ausplaudern, ich möchte die Spannung noch ein wenig steigern und auskosten. Bist du schon neugierig, mein lieber Freund, vielleicht sogar ein wenig unruhig? Geduld ist eine erotische Tugend.

Ich habe die Bilder schon gesehen – am besten gefallen mir die verspielten Motive – und nun bin ich sehr gespannt auf die Auswahl.

Und Dir als aufmerksamem Leser ist sicher aufgefallen: Anna hat uns schon einen ersten Vorgeschmack auf die Bilder gepostet…

Auf bald… deine Grace

Bildquelle: Eigenbild Grace

Große Aufregung…

Lieber Leser,

ich bin aufgeregt. Freudig aufgeregt, denn bald ist es soweit: Mein Foto-Shooting steht an. Ich kann es kaum erwarten und freue mich schon sehr auf den Tag. Hoffentlich scheint die Sonne – drück mir die Daumen!

Aber natürlich muss ich vorher noch meine Kleiderauswahl treffen. Also nehme ich mir heute Zeit für eine kleine Modenschau. Ich stehe vorm Kleiderschrank, schiebe die Bügel hin und her, ziehe dieses Lieblingskleid heraus, prüfe jenes Outfit vor dem großen Spiegel. Er lächelt mir zu: Spieglein, Spieglein an der Wand… Ich aber überlege, wie ich dir, mein lieber Leser, wohl am besten gefallen würde.

Das Business-Outfit ist schnell gewählt: ein schwarzes Kostüm mit engem Rock und blauer Bluse. Dazu eine Tasche und klassische spitze Pumps, perfekt!

Ein paar luftige Sommerkleider – das Weiße mit den Blumen auf jeden Fall. Welches noch? Blau oder rot? Wo sind die passenden Sandalen? Ah, da sind sie ja – Zeit, dass es endlich wieder wärmer wird.

Jetzt noch etwas Sportliches, mal sehen. Knackige Bluejeans, dazu die Lieblingsbluse und den grauen Blazer. Eine Kombination mit Wohlfühlfaktor, leger, aber sexy.

Ein „kleines Schwarzes“… langsam wird es interessant, nicht? Ich wähle das tiefausgeschnittene mit dem Perlenbesatz am Hals. Und natürlich die passenden High Heels.

Bademode… hm. Nehme ich was Farbenfrohes oder doch den schwarzweißen Surfer-Bikini? Ach, ich packe einfach beide ein und entscheide dann spontan nach Lust und Laune.

Ein Weihnachtsoutfit – der Klassiker, rote Spitzen und weißer Pelz, süß und verspielt. Etwas für Ostern – ich mit Puschelschwanz und Hasenöhrchen. Vom Küken zum Bunny? Ich muss lachen.

Nun noch ein Nachthemdchen und ein Morgenmantel. Klassisch-elegant in schwarz oder doch nachtgrau? Ich kann mich nicht entscheiden. Was rätst du mir, lieber Leser?

Oh, ich sehe schon… du schaust einfach weiter. Ich kann es dir nicht verdenken. Denn jetzt stehe ich ja vor dem Spiegel in einem Traum aus Schwarz: BH, Hüftgürtel mit Strapsen, Strümpfe und Pumps.

Du kannst dich gar nicht satt sehen? Moment, ich habe noch mehr: Dessous in unschuldig-weiß oder feurig-schwarz/rot, in edlem Grau, in schwarz & türkis mit den farblich passenden Halterlosen…

Doch halt. Mehr soll heute noch nicht verraten werden. Bist du schon genauso gespannt auf die Bilder wie ich?

Wir sehen uns…

in Vorfreude, deine Grace

Ein (ent)spannender Tag Teil II

Mein lieber Freund,

du erinnerst dich, ich habe den Tag beim Wellness verbringen wollen?

Ankämpfen gegen den Winterblues und dabei Glücksgefühle tanken.

Nachdem ich schon so vollkommen erhitzt aus dem ersten Saunagang kam, erzähle ich nun, wie mein Tag weiter verlief…

Abgekühlt nach einer eisigen Dusche (die wahrhaft notwendig war), mache ich es mir auf meiner Ruheliege mit Blick in den Garten bequem. Ich hülle mich in meine liebste Kuscheldecke und nehme mein Buch in die Hand. Im Augenblick lese ich „Perfect Passion“, einen leicht geschriebenen erotischen Roman. Ob die Idee nun genau erotische Literatur für heute zu wählen wohl so gut war?

Ich vertiefe mich in diese Geschichte aus Liebe und Leidenschaft, in der der Protagonist die Frau seiner Träume als Autorin einstellt um eine Liebesgeschichte, die aus Briefen besteht in Buchform zu wandeln. Was er jedoch selbst nicht wusste ist, dass die Brief nach und nach immer deutlicher und dann auch eindeutig pornografisch werden. „Eigentlich ein Wink des Schicksals, sooo schlecht ist das doch gar nicht für sein Vorhaben!“ denke ich. Schmunzelnd lese ich weiter, wie die weibliche Hauptfigur mehr und mehr von einer erotischen Unruhe erfasst wird, beim Studium der Briefe.

Und auch mich lässt die Geschichte nicht kalt.

Ich spüre, wie mir der Kopf anfängt zu glühen und die Wärme sich dann in Wellen über meinen Körper zieht. Einen Blick nach links und rechts – alle anderen Liegen sind frei. Ich bin allein um diese Uhrzeit. Ich lege das Buch beseite und nehme meine Hände unter die Decke. Langsam streiche ich mit beiden Händen über meine Brüste, meine Knospen stellen sich sofort auf und stehen unter deutlich hervor. Während ich nun mit der einen Hand weiter um meine Brüste kreise, habe ich die andere tiefer unter geschoben: Zwischen meine Beine, wo es immer noch sehr nass ist. Ich streiche mit dem Zeigefinger sanft über meine Perle, die sofort mit einem leichten Zucken reagiert. Genießerisch schließe ich die Augen, spiele mit mit mir, bin vollkommen entspannt und spüre auch schon wie er naht: La petite mort – der kleine Tod.

Mit einem tiefen Seufzer entlädt sich die Spannung. Meine Hüften zucken, mein Unterleib pulsiert, die Decke liegt verrutscht in meinem Schoß.

Langsam öffne ich meine Augen. Und werde sofort knallrot bis unter die Haarspitzen.

Du stehst lächelnd vor der Fensterfront und blickst mich erfreut an, ob des kleinen Schauspiels, dass ich Dir da unfreiwillig geboten habe. Ein kleines Nicken, Du schmunzelst und führst Deinen Spaziergang durch den Garten fort und ich bin wieder vollkommen allein.

Was für ein spannender Tag – der doch eigentlich entspannen sollte!

Bis bald?

Deine Grace

Eigenbild: Grace

Ein (ent)spannender Tag, Teil I

Lieber Freund,

noch sind die Tage kalt, nass und winterlich, auch wenn manchmal schon die ersten Frühlingslüfte spürbar sind.

Um mich zu wärmen und mir die Sonne ins Gemüt zu holen, habe ich beschlossen, den Tag in der Sauna zu verbringen. Ganz entspannt durchwärmen von Kopf bis Fuß.

Ich suche mir ein stilles Plätzchen im Ruheraum, direkt vor dem Kamin der wohlige Wärme verbreitet. Hinter mir die große Fensterfront mit dem wunderschönen Blick nach draußen in den winterlich kargen Garten.

Dann nehme ich mein großes kuscheliges Saunatuch und wage den ersten Gang ins Warme. Die finnische Sauna ist leer, ich habe also viel Platz für mich.

Schön! So kann ich mich genüsslich ausstrecken und die Hitze wirken lassen. Ein wohliges Gefühl: Wellen von Wärme branden über meinen Körper, es fühlt sich wie ein sanftes Streicheln an.

Ich schließe die Augen und stelle mir vor, es wären deine sanften Fingerspitzen, die über meine Haut streicheln. Die Berührung deiner Hände, die meine Arme entlanggleiten, von den Handflächen nach oben bis zu den Schultern. Langsam. Die ersten Schweißperlen überziehen meine Haut mit einem dünnen Film. Die Hitze scheint sich zu steigern, während deine Berührung sich fortsetzt: von den Schultern übers Schlüsselbein bis hin zu meinen Brüsten.

Ich atme schnell und tief ein, meine Knospen stellen sich auf, denn nun spüre ich deine zärtlichen Finger, wie sie um meine Brüste kreisen. Der Schweiß sammelt sich in Tropfen und beginnt hinunterzurinnen. Die Hände auf meinem Körper bewegen sich weiter über meinen Bauch und nach unten, die Beine entlang bis sie bei den Füßen anlangen. Um dort zu wenden und in Zeitlupe an den Innenseiten meiner Schenkel hinaufzugleiten.

Langsam öffne ich meine Beine ein Stückchen.

Es ist kein anderer Mensch in der Sauna, ich bin allein und ungestört.

Nun genügt mir doch der Hauch der Wärme nicht mehr. Ich blicke mich kurz um und lege dann meine Hand zwischen meine Beine. Mit zwei Fingern kreise ich um die kleine rosa Perle, die schon angeschwollen ist vor lauter Erwartung.

Plötzlich öffnet sich die Tür und ein weiterer Gast betritt die Sauna. Unauffällig liegt meine Hand wieder ruhig auf meiner im Takt meines Herzschlags pochenden Mitte. Herausgerissen aus den angenehmen Tagträumen erhebe ich mich und verlasse schwitzend, glühend erhitzt den Raum, um mich mit einer kalten Dusche wieder zurück in die Wirklichkeit zu bringen.

Du willst wissen, wie mein Tag weiter verlief, ob ich meiner Sehnsucht noch Genüge tun konnte?

Ich werde es dir erzählen: nächste Woche…

Bis dahin,

Alles Liebe!

Grace

Eigenbild: Grace

Das Küken

Timo Klostermeier  / pixelio.de

Lieber unbekannter Leser,

hier bin ich nun also: Grace.

Das Küken, gerade ganz frisch und natürlich höchst anmutig aus dem Ei geschlüpft. Es war mir wohl ein bisschen eng geworden in der Schale. Mit vorwitzigem Schnabel ist schnell ein Loch hineingepickt… und schon liegen die Hüllen hinter mir.

Ich lasse meinen Blick schweifen, neugierig und ja, auch ein wenig aufgeregt. Bunt und verlockend erscheint mir diese neue Welt, schillernd und voller Spannung. Ich habe Lust, mich hineinzustürzen: eine Affäre mit dem Leben selbst.

Die allerersten Schritte sind gewagt und ich habe sie nicht nur überstanden – ganz ohne gerupftes Gefieder. Nein, ich habe es vielmehr genossen!

Nun bin ich begierig auf das nächste Abenteuer. Und das übernächste, das überübernächste und alle weiteren. Ich will diese aufregende Welt für mich entdecken und noch so Viele(s) erleben.

Und ich freue mich schon sehr darauf, dabei zahlreiche neue Freunde kennenzulernen.

Bis bald?! Deine Grace